Eckhard Reineke

Direktkandidat Wahlkreis 214 Freising
Kreisverband: Freising
dieBasis

Eckhard Reineke
 

Name: Eckhard Reineke
Alter: 67 Jahre
Beruf: Arzt
Kreisverband: Freising-Pfaffenhofen

Ich stelle mich vor

In der DDR aufgewachsen und studiert bin ich seit 1985 als Urologe tätig. Wegen der SED-Diktatur und den damit verbundenen Folgen verließ ich mit meiner Familie vor dem Mauerfall die DDR. Meine neue Heimat fand ich in Schrobenhausen, wo ich bis Ende letzten Jahres mit einem Kollegen eine urologische Gemeinschaftspraxis mit Belegbetten im ortsansässigen, kommunalen Krankenhaus leitete. Aktuell bin ich als angestellter Arzt noch teilzeitbeschäftigt. Ich habe zwei Söhne und vier Enkel. Meine Frau, mit der ich seit 23 Jahren zusammenlebe, ist Gynäkologin. Seit Jahren beschäftige ich mich mit Politikgeschichte, der Geostrategie der NATO unter Führung der USA und den Medien. Entspannung finde ich am Klavier, beim Tanz und bei der Bewegung im Freien.

Warum ich in der Partei dieBasis Mitglied geworden bin:

Als Teil des Souveräns bin ich mitverantwortlich für die Lage im Land. Das verpflichtet mich zur Aktivität. Ich möchte helfen, die Partei dieBasis zum Erfolg zu führen, damit ihre vier Säulen Wirklichkeit werden. Warum? Die politische Entwicklung der letzten Jahrzehnte und die aktuelle Lage sind besorgniserregend. Seit über einem Jahr regiert die Exekutive am Parlament vorbei, ohne einen wissenschaftlichen Diskurs über die Coronapandemie zuzulassen. Entscheidungen werden politisch motiviert begründet. Selbst die Unabhängigkeit der Judikative ist nicht mehr gesichert, wie die aktuellen Ereignisse zum Gerichtsurteil von Weimar beweisen. Das muss geändert werden. Die aktuelle Einschränkung der Grundrechte führt zur Beraubung der Freiheit, was mich ängstigt. Ich fürchte, dass sie in alter Form nicht wieder hergestellt werden. Für mich ist die Machtbegrenzung der Exekutive deshalb die entscheidende Säule im Programm der Partei dieBasis. Bezüglich der Schwarmintelligenz müssen alle Qualifizierten Gehör finden können. Das ist aktuell im Rahmen des Netzwerk Durchsetzungsgesetzes unterbunden, wie die Sperrung von Youtube-Kanälen beweist. Achtsamkeit gegenüber anderen und der Natur zeichnet den Menschen als soziales und empathisches Wesen aus. Alle vier Säulen im Programm der Partei dieBasis vertrete ich von Herzen, weshalb ich der Partei beigetreten bin.

Zukünftige politische und gesellschaftliche Visionen:

Das Volk als Souverän muss in Entscheidungsprozesse, die die Gesellschaft betreffen, einbezogen werden. Dazu ist die allumfassende Information des Bürgers erforderlich. Die dafür verantwortlichen öffentlichen Medien müssen unabhängig sein und entsprechend dem Rundfunkstaatsvertrag agieren.

Ich plädiere für eine neue Verfassung für das wiedervereinte deutsche Volk nach dem Schweizer Modell. Der Art. 146 Grundgesetz bietet dafür die Grundlage. Eine Verfassungsdebatte auf dieserBasis ist dafür vonnöten. Ich bin für eine Förderung des Subsidiaritätsgedanken im Rahmen des Föderalismus. Die Macht nicht gewählter supranationaler Institutionen muss begrenzt werden. Als Deutsche haben wir eine Geschichte und Kultur, die uns bei allem Schrecklichen auch stolz machen sollte.

Eine angestrebte Atomisierung der Gesellschaft lehne ich ab, da sie uns als soziale Wesen entwurzelt. Kinder sind unsere Zukunft. Sie sollen nicht ausschließlich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Im Rahmen ihrer Bildung sollte mehr Augenmerk auf Geschichte und Philosophie gerichtet werden, damit Heranwachsende sich zu kritisch denkenden Menschen der Gesellschaft entwickeln können. Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft planen. Eine Alternative zu einem sozial und ökologisch orientierten Kapitalismus sehe ich nicht.

Kommunales und genossenschaftliches Eigentum sind zu fördern. Im Vordergrund sollte das Gemeinwohl stehen. Der Friedenserhalt ist an das Gewaltverbot der UNO gebunden. Deshalb lehne ich militärische Einsätze in anderen Ländern außerhalb eines UN-Mandats ab. Strategisch vorteilhaft sehe ich die Unterstützung von Ländern, aus denen Migrationsbewegungenzu erwarten sind. So sollten diese Länder Entwicklungsmöglichkeiten bekommen, um ihren Bevölkerungen ein Auskommen zu bieten. Neue, tragfähige Konzepte für unsere Gesellschaft lassen sich nur im Miteinander finden – ganz im Sinne der Schwarmintelligenz.

Meine Schwerpunkte:

Nicht aufzuhalten ist der Einfluss der Künstlichen Intelligenz und der Biotechnologie. Bei den zu erwartenden Vorteilen für den Menschen gilt es über einen möglichen Missbrauch der beiden nachzudenken. Mittels gesammelter Daten verfügen heute bereits die Big Tech-Konzerne über Möglichkeiten der Analyse und der Beeinflussung unseres Denkens und Verhaltens. Hier stelle ich mir die Frage: wem gehören meine Daten, bin ich letztlich noch selbstbestimmt? Ich wünsche mir deshalb eine kritische Auseinandersetzung über zu erwartenden Entwicklungen unter Einbeziehung von Soziologen, Ethikern und Medizinern.

Große Wissenschaftsprojekte erfordern finanzielle Unterstützung von staatlicher oder privater Seite. Da die Wertschöpfung primär in der Wirtschaft erfolgt, wird ein Einfluss derselben auf die Wissenschaft nicht zu vermeiden sein. Es gilt jedoch den Einfluss über entsprechende Gremien zu kontrollieren und zu begrenzen. Deutschland hat ein funktionierendes Gesundheitssystem. Die dafür aufgewendeten Mittel entsprechen nicht den Ergebnissen. Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens führte zur Privatisierung von Krankenhäusern. Das muss begrenzt und entsprechend reguliert werden. Eine flächendeckende medizinische Grund- und Notversorgung muss auch auf dem Land gewährleistet werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die zunehmende Spezialisierung in der Medizin und deren Verweiblichung zu einem Ärztemangel in der Grundversorgung im ländlichen Bereich führte. Die Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung ist durch das Belegarztsystem garantiert. Der ambulant in seiner Praxis tätige Facharzt operiert dabei im Krankenhaus seine Patienten. Diese Form der Behandlung ist kosteneffizient, patientennah und deshalb unterstützenswert. Hightech-Medizin sollte Zentren vorbehalten bleiben.

Kontakt

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eckhard.reineke@diebasis-bayern.de  
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