Klaus Kinzel

Direktkandidat Wahlkreis 244 Nürnberg Nord
Kreisverband: Nürnberg Fürth Erlangen
dieBasis

Klaus Kinzel
 

Name: Klaus Kinzel
Alter: 53 Jahre
Beruf: Diplom-Ingenieur
Kreisverband: KV Nürnberg-Fürth-Erlangen

Ich stelle mich vor

Ich bin Klaus Kinzel, 53 Jahre, geboren in Nürnberg und aufgewachsen im schönen Frankenland, genieße aber seit 6 Jahren wieder das Pulsieren der fränkischen Metropolstadt mit all seinen Cafés, Kneipen und Kulturstätten. Aktuell leider deutlich reduziert. Beruflich begann ich mit einer Lehre zum Elektroniker. Im Anschluss daran setzte ich den Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik drauf. In der Software-Entwicklung tätig lernte ich verschiedene mittelständische Unternehmen kennen. Seit 16 Jahren erstelle ich für Siemens Lösungen für den Maschinenbau, zuletzt in leitender Funktion.  

Als Naturliebhaber bin ich privat gerne sportlich unterwegs, sei es auf dem Rad, beim Klettern oder in den Bergen. Vor 11 Jahren habe ich die Herausforderung des Laiendarstellers angenommen, spiele und singe bei den Cadolzburger Burgfestspielen auf der Bühne original Fränggische Musiggl, was mir viel Freude und eine ebenso große persönliche Entwicklung gebracht hat. 

Warum ich in der Partei dieBasis Mitglied geworden bin:

Wie kommt es jetzt, dass ich mich als Newcomer politisch engagiere und Veränderungen voranbringen möchte? Ausgelöst wurde dieser Schritt zwar durch die Corona-Krise, angebahnt hat er sich aber bereits in den letzten Jahren, als ich wachsenden Egoismus und Entfremdung in und zwischen Gesellschaften besorgt wahrnahm, dem aber nun nicht mehr tatenlos zusehen möchte.  

DieBasis halte ich hier für die aussichtsreichste politische Neugründung, die mit ihren andersartigen Ansätzen das Potential hat, die notwendigen Veränderungen gemeinschaftlich voran zu bringen. Maßgeblich dabei sind die vier Säulen „Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz“, die mich überzeugt haben. In keinem anderen Parteiprogramm konnte ich diese Werte als Fundament finden. Sie stellen für mich intern wie auch extern den Garanten, soziale Maßstäbe über Egoismen und Machtstreben zu setzen. Dies ermöglicht die Konzentration auf das Wesentliche zu behalten, nämlich die der menschlichen Werte. Diese gilt es immer im Vordergrund allen politischen Bestrebens zu halten.

Zukünftige politische und gesellschaftliche Visionen:

Das wichtigste politische Ziel sehe ich darin, den Debattenraum wieder dorthin zu lenken, wo er durch unsere Grundgesetzesväter hin definiert wurde, und zwar aus gutem Grunde: in die Parlamente. Nur dort gibt es den neutralen und gleichgestellten Raum der Auseinandersetzung, den eine Talkshow oder ein Interview nicht bieten kann, wo immer wieder Themen in eine bestimmte Richtung gedrängt werden.  Grundvoraussetzung ist dabei, dass wir wieder zu einem respektvollen Umgang mit jedem kommen, auch und gerade wenn er oder sie eine andere Meinung hat. Denn es gilt, nicht für uns selbst sondern für die Sache die bestmögliche Lösung im kritischen aber konstruktiven Dialog zu entwickeln. Stolpersteine, die diesen Dialog grundlos erschweren, sind zu beseitigen. Dazu zähle ich den Fraktionszwang ebenso wie unternehmensbeinflusste Lobbyisten, die durch neutrale Experten ersetzt werden müssen. Darüber hinaus muss die Bedeutung der Direkten Demokratie ausgebaut werden durch basisdemokratische Volksentscheide und Abstimmungen auch auf Bundesebene. Dies stärkt den Bürger in seiner Verantwortung, sich für die Demokratie aktiv einzubringen und zum anderen reduziert diese automatisch den Machtmissbrauch der Parlamentarier, die dadurch immer wieder angehalten werden mit ihrem Souverän – dem Bürger – in den Dialog zu treten.  

Gesellschaftlich sehe ich es als dringlich an, die vierte Gewalt im Staat – die Medien- und Presseorgane - wieder zu eben dieser zu machen, damit sie in ihrer Kontrollaufgabe die Regierung kritisch begleitet, Missstände aufdeckt und Hintergründe journalistisch bis zur Quelle erforscht. Bereits seit mehreren Jahren nehme ich wahr, dass eine ausgewogene Presse- und Medienlandschaft, die möglichst alle demokratischen Strömungen der Gesellschaft in eben dieser Verteilung abbildet, nicht mehr gewährleistet ist. Dies führt häufig zu unausgewogener und einseitiger Berichterstattung, die einzelne Themen überhöht und andere ignoriert. Aufgrund der bedeutsamen Wirkung unserer Medien für die gesellschaftliche Aufklärung, ist es mir wichtig, hier wieder diese politische Ausgewogenheit einzufordern, ebenso die Regeln journalistischer Sorgfaltspflicht zur Anwendung zu bringen.

Meine Schwerpunkte

Innerhalb der ‚Machtbegrenzung‘ will ich mich dafür einsetzen, dass die zunehmende Enteignung von Bürgerrechten durch eine sich selbst befähigte Bundesregierung gestoppt wird. Macht muss dezentralisiert und direkt erfolgen. Selbstbestimmung ist nicht verhandelbar. Jeder und jede von uns soll wieder Eigenverantwortung für sich und andere übernehmen, aufgehoben in einer fürsorglichen Gemeinschaft. Genau darin liegt für mich die Essenz der Individualität, nämlich in der ‚Lebendigkeit des Lebens‘.

Auch wirtschaftlich sehe ich ein Herzensanliegen darin, der zunehmenden Entmenschlichung verbunden mit Profitmaximierung entgegenzutreten. Der Mensch als Human Resource – menschliche Ressource ist für mich eben nicht gleichwertig mit einer Maschinen- oder Roboterressource. Der Mensch muss wieder über einer Maschine stehen und mit all seinen großartigen Fähigkeiten gesehen werden. Achtsamkeit und Respekt legen hierfür die Basis.

Mit einem weiteren Schwerpunktthema möchte ich mich der Entwicklung Mensch und Natur annehmen. Aus meiner Sicht hat sich der Mensch von einer naturnahen Beziehung entfernt, häufig getrieben durch gewinnorientierte Großkonzerne und deren chemisch-biologischen Eingriffen. Eine Verbesserung wird hier nur möglich sein, wenn man die Grundlage anerkennt, dass beide Seiten in einer gleichwertigen Wechselwirkung zueinander stehen. Das heißt eine Aktion der einen wird immer eine Reaktion auf der anderen Seite erzeugen. Geschieht dies mit einem hohen Maß an Verständnis, tiefes Wissen vorausgesetzt, kann langfristig die Harmonie wieder hergestellt werden. Im Idealfall mit solchen Änderungen für den Menschen an Gewohnheiten und Bedürfnissen, die diesen nicht überfordert, sondern überzeugt mittragen läßt. Nur diese Akzeptanz wird die langfristige Stabilität für Mensch und Natur sicherstellen.

 

Kontakt

Schreiben Sie mir, wenn Sie Fragen haben:

klaus.kinzel@diebasis-bayern.de  
https://kandidaten.diebasis-bayern.de/klaus-kinzel