Nino Kornhaß,

Direktkandidat Wahlkreis 222
Kreisverband: Rosenheim
dieBasis

Nino Kornhaß
 

Name: Nino Kornhaß
Alter: 33 Jahre
Beruf: Inhaber einer Kampfsportschule
Kreisverband: Rosenheim

Ich stelle mich vor

Ich heiße Nino und komme aus einer Kampfsportfamilie. Mein Vater hat unser Unternehmen vor über 30 Jahren gegründet und sich auf Taekwondo und Kickboxen spezialisiert. Selbst bin ich mehrfacher DAN-Träger (Schwarzgurt) in eben diesen beiden Sportarten. Ein Großteil unserer Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen trainieren auch als Erwachsene noch bei uns. Bei Kindern, Eltern, Erziehern und Lehrern der Region sind außerdem unsere Sicherheitskurse für Vorschul- und Grundschulkinder extrem beliebt. Kindern wird hier nicht nur Sicherheit in neuer Umgebung vermittelt sondern auch ein wesentlicher Anteil an Persönlichkeitsentwicklung geleistet mit Inhalten die für alle Menschen,ob jung oder alt, essentiell wichtig im Leben sind. Privat bin ich Papa von drei wundervollen Kindern und lebe im schönen Bruckmühl in Oberbayern. Außer meinen Sport liebe ich es mich mit Freunden und Bekannten zu treffen, miteinander zu reden, zu lachen und zu spielen. Ich war immer schon ein sehr offener Mensch der unglaublich gerne neue Menschen kennenlernt. Gute Bücher können mich völlig fesseln und die Zeit vergessen lassen. Seit letztem Jahr habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt und zwar mit meiner Yamaha MT-09 über unsere schönen bayrischen Landstraßen zu kurven. Ach ja, Geschwindigkeit mag ich nicht nur beim Mopedfahren. Außerdem war es für mich schon seit meiner Jugend äußerst spannend und interessant mit anderen Menschen über verschiedenste politische, religiöse oder weltanschauliche Standpunkte zu diskutieren. Für mich sind wir alle aber, trotz der Verschiedenheiten, eine große Menscheitsfamilie und als solche sollten wir uns gegenseitig behandeln.

Warum ich in der Partei dieBasis Mitglied geworden bin:

Politisch war ich immer schon sehr interessiert. Allerdings war es für mich, wie für größte Teile der Jugend bis heute, als junger Menschen äußerst schwierig, mich in dieser Hinsicht zu bilden. Dass politische Bildung in Deutschland schwierig zu erlangen ist, ist ganz sicher nicht grundlos der Fall. Eine aufgeklärte, politische und demokratische Jugend würde nämlich großen Teilen des aktuellen Machtapparats automatisch sehr gefährlich werden. Die politische Unbildung ist folglich gewollt und führt dazu, dass zu viele junge Menschen auf die Plattitüden von Politikern, Jugendbewegungen oder auch NGOs aus allen Spektren hereinfallen. Ich selbst musste mich als junger Erwachsener durch viele Nebelkerzen wühlen und wählen konnte ich stets nur das kleinere Übel. Durch die Maßnahmen-Krise seit März 2020 wurde mir, wie vielen anderen Menschen im Land, schlagartig bewusst, dass das, was wir bis jetzt politisch gemacht haben, für eine Demokratie viel zu wenig war. Und wir alle uns somit mitschuldig daran gemacht haben, dass all die Grundrechtsbrüche, die Freiheitsbeschneidungen, die krasse Aufweichung der Gewaltenteilung, dass all diese Dinge_ und noch viel mehr, so leicht und in wenigen Wochen und Monaten durchgedrückt werden konnten. Wie ein Vorhang der mit einem Mal fällt und alles dahinter plötzlich offenbart, hat die ganze Corona-Zeit uns gezeigt, dass Demokratie mehr sein muss als nur alle vier Jahre ein Kreuz beim kleineren Übel zu machen und dann "die da oben" über uns entscheiden zu lassen. Die Basis ist meiner Meinung nach aus diesem Bewusstsein heraus entstanden. Ich bin Mitglied geworden weil ich aus ganzem Herzen überzeugt bin, dass dieser Weg absolut notwendig ist, wenn er auch nur ein Teil von Vielen ist, um eine gerechtere Gesellschaft aufzubauen. Eine Gesellschaft die freier, mitfühlender, sozialer und vor allem menschlicher sein wird als sie es auch vor Corona noch war.

Zukünftige politische und gesellschaftliche Visionen:

Eine menschlichere Gesellschaft wird vor allem dadurch erreicht, dass Werte wie Mitgefühl, Solidarität, Gemeinsamkeit oder Schutz der Schutzbedürftigen nicht nur Lippenbekenntnisse sind, sondern dass diese und viele weitere Werte auch gelebt werden können. Dafür braucht es in vielen Bereichen unserer Gesellschaft eine starke Form der Korrektur aktueller Zu- bzw. Missstände. Struktureller Lobbyismus, Machtmissbrauch, wenige bis gar keine direktdemokratischen Elemente in der Politik, ein Wirtschaftssystem dass die gigantischen Global-Player stärker macht, die mittelständischen Unternehmen aber mehr und mehr unverschuldet an die Wand drückt. All das und noch viel mehr führt dazu, dass menschlichste Werte oftmals gar nicht gelebt werden können, ja dass sie sogar unterdrückt oder verhindert werden. Hier wartet viel Arbeit auf uns alle in Deutschland. Sind diese Steine aus dem Weg geräumt ist der Weg frei für viele tolle Ideen unglaublich vieler toller Menschen. Es gibt hier kaum einen Bereich der nicht menschlicher und damit zukunftsfähiger gemacht werden kann. Bildung, die Kinder animiert lernen zu wollen. Wirtschaft, die Menschen und Ideen und freie Entfaltung stärkt und unterstützt und uns nicht zum reinen Konsumenten und/oder zum Roboter degradiert. Ein Gesundheitssystem, das seinen Namen verdient und das präventiv ein gesünderes Leben ermöglicht, das die Ursachen einer Krankheit behandelt und nicht nur die Symptome, eine Außenpolitik die auf Völkerverständigung, auf Gemeinsames zielt und nicht in erster Linie dazu dient schwächeren Ländern unsere Meinung und unsere Exportprodukte aufzuzwingen. Ein Renten- und Steuersystem, das verständlich, gerecht und zukunftsfähig ist. Eine Umweltpolitik, die sich nicht nur um Emissionshandel dreht sondern die tatsächlich die Natur ins Auge nimmt. Und vieles Andere mehr.

Meine Schwerpunkte:

Eines der Themen, das ich persönlich für besonders relevant erachte, ist die internationale Politik. Daran, wie sie geführt wird, kann in überwältigender Zahl der Fälle darauf geschlossen werden, wie das Menschenverständnis der handelnden Akteure ist. Eine Außenpolitik, die darauf zielt Absatzmärkte zu erobern, koste es was es wolle, muss zwangsläufig auf unmenschliche Instrumentarien zurückgreifen. Lässt es sich aus wirtschaftspolitischer Sicht nicht mehr verhindern, auch gegen das eigene Land. Ein gerechtes und menschliches Zusammenleben kann aber nur dann funktionieren, wenn internationale Politik auf Ausgleich unterschiedlichster Interessen bedacht ist, auf fairen und nachvollziehbaren Verträgen beruht und wenn sie vor allem zuverlässig ist. Die besten Verträge helfen wenig, wenn sich mächtige Akteure nicht an das halten was sie selbst unterschrieben haben. Wir müssen weltweit wegkommen von einer Außenpolitik die auf Unterdrückung und Konfrontation zielt und Mittel und Wege finden ein friedliches Zusammenleben der Völker dieser Welt zu ermöglichen. Selbstverständlich bleibt es dabei wichtig, möglichen Aggressoren Grenzen zu setzen. Die militärisches Ressourcen sollen dazu aber wieder so genutzt werden wie es das Grundgesetz vorsieht, nämlich ausschließlich zur Verteidigung des Landes. Diese findet nicht auf der anderen Seite der Welt und unter Beteiligung an faktischen Angriffskriegen gegen souveräne Staaten dieser Welt statt. Viel zu oft, auch in der jüngeren Vergangenheit, wurden aufgrund butterweicher Auslegungen des Wortes "Verteidigung" Aggressionen, Gewalt, Bomben und Tote billigend in Kauf genommen oder sogar bewusst forciert um politische und/oder wirtschaftliche Ziele zu erreichen. Die Souveränität anderer Staaten ist eines der höchsten internationalen Rechtsgüter und muss zu jeder Zeit gewahrt werden.

Die internationale Politik berührt und vermischt sich, wie schon erwähnt, aufs engste mit dem Themenkomplex Wirtschaft. Von internationalen Konzernen, die in kaum einem Land je Steuern zahlen, bis hin zu Unternehmen, die so mächtig sind, dass sie vielen Staaten der Welt faktisch ihre Politik vorschreiben, betrifft auch dieses Thema fast jeden Menschen auf dieser schönen Welt. Internationale und ursprünglich gut gedachte Strukturen, beispielsweise die Weltgesundheitsorganisation um bei einem sehr aktuellen Thema zu bleiben, sind viel zu lange ungeschützt vor mächtigen wirtschaftlichen Interessen geblieben. Das hat in vielen Bereichen zu einer völligen Aushöhlung vieler Organisationsstrukturen geführt. Internationale Körper wurden Stück für Stück von mächtigen Konzernen ausgefüllt und sind heute vielfach nicht nur nicht mehr unabhängig, sondern im Gegenteil, zu Konstrukten verkommen die größtenteils die Interessen von ultrareichen Einzelpersonen oder die von privatwirtschaftlich geführten Stiftungen, NGOs oder Unternehmen vertreten.

Diese ausgehöhlten Körperschaften verspielen damit, weltweit, nicht nur das in sie gesetzte Vertrauen von Milliarden von Menschen, sie tragen auch zur Erosion der Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit aller anderen internationalen Institutionen, Zusammenschlüsse, Gerichtsbarkeiten oder einfachen Vertragsabschlüsse bei. Eine friedliche, gerechte, zukunftsorientierte und menschliche Welt muss vor allem auch an diese großen Zusammenhänge denken um letztlich ebenso im ganz kleinen und ganz regional dauerhaft Positives bewirken zu können.

Die Basis, auch wenn viele dieser Punkte noch nicht explizit festgeschrieben stehen, wird sich allein aufgrund ihrer zugrundeliegenden Werte, ihrer vier Säulen und ihres Anspruchs für Gerechtigkeit, für eine internationale Politik und Wirtschaft einsetzen, die allen Menschen dieser Welt dient und sie alle wertschätzt.

Kontakt

Schreiben Sie mir, wenn Sie Fragen haben:

nino.kornhass@diebasis-rosenheim.de
https://kandidaten.diebasis-bayern.de/niko-kornhass