Ulrika Schöller,

Listenkandidatin Platz 10
Kreisverband: Landsberg /Lech
dieBasis

Ulrika Schöllner
 

Name: Ulrika Schöllner
Alter: 61
Beruf: IT-Consultant
Kreisverband: Landsberg /Lech

Ich stelle mich vor:

Mein Name ist Ulrika Schöllner, ich habe 2 erwachsene Kinder, geboren und aufgewachsen bin ich in Leipzig, ging 1987 nach Bayern, und lebe seit 1991 am Ammersee. Mein Weg in der DDR war durch Sportschule, 10-klass. POS, Berufsausbildung zur Nachrichtentechnikerin, Fach-Abitur und weiterer Ausbildung als EDV-Technikerin gekennzeichnet.

Beruflich bin ich seit 20 Jahren im Konzernumfeld in DE und der CH tätig, lange Zeit selbständig, heute angestellt.

Seit früher Jugend bin ich mit politisch-gesellschaftlichen Konflikten in Berührung gekommen, die unlösbaren Widersprüche des Real-Sozialismus haben mich früh, besonders innerhalb der Familie, eingeholt, haben meine Sicht auf Politik und Gesellschaft geprägt, was folgerichtig zu Konflikten und Brüchen führte.

Nach meinem Neustart 1987 in Bayern, den Anfangs-Jubeljahren, war ich weiter politisch interessiert, habe frühzeitig Fehlentwicklungen gesehen, wurde aber nicht politisch aktiv. Hinderungsgrund war das Parteiensystem unseres Landes und das allgemeine politische Desinteresse im Lebensumfeld.

Mit Corona wurden viele scheinbar verborgene gesellschaftliche Probleme schlagartig sichtbar, und so bot diese Krise auch die Notwendigkeit, mich doch wieder politisch zu engagieren.

Das Parteiensystem hat unsere parlamentarische Demokratie in weiten Teilen gekapert, es hat zu einer Entkopplung von Bürgern und Politik geführt, Politiker agieren weniger als Volksvertreter, vielmehr als Volkserzieher. Das hat zu tiefer Parteien-Verdrossenheit geführt, Menschen wenden sich ab, was unkontrollierte Macht und Machtmissbrauch weiter fördert. Daher habe ich für mich nach Wegen zu einer Lösung aus dem Problem gesucht.

Warum ich in der Partei dieBasis Mitglied geworden bin:

Wie bereits angedeutet, halte ich unser Parteiensystem für eine der Ursachen unserer gesellschaftlichen Probleme. Mein Herz schlägt für Freiheit, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Ein politisches System, bzw. ein Parlament ohne Parteien wäre meine Vision.

Volksvertreter aus der Mitte der Bevölkerung, von ihr vorgeschlagen und ausgewählt, würden zu echter Volksvertretung führen. Doch in der deutschen Bevölkerung sind Politik und Parteien aktuell offensichtlich noch untrennbar verbunden, die Erkenntnis über mögliche Alternativen wenig verbreitet, der Weg zu Lösungen schwierig.

Doch dann kam dieBasis…

Anfänglich skeptisch – wieder eine neue Partei – haben mich ihre aufgestellten Haupt-Werte, manifestiert in den 4 Säulen, begeistert. Die 4 Säulen beinhalten alles, was in meinem Gesamtpaket politisch-gesellschaftlicher Visionen enthalten sein sollte, und Voraussetzung ist, damit Politik wieder zu den Menschen findet, und Machtmissbrauch und ausufernden Lobbyismus verhindert.

Freiheit – Machtbegrenzung – Achtsamkeit – Schwarmintelligenz

All diese Werte werden aktuell durch unser politisches Personal beliebig missachtet, ja zum Teil mit Füßen getreten. Diese 4 Säulen sind ein wunderbares Fundament, um in unserem Land wieder ehrliche, bürgernahe, regional-nachhaltige verantwortungsvolle Politik zu betreiben, sowie ganz besonders das Hauptziel zu erreichen – bedingungslose Wiederherstellung der Grundrechte im Land. Nichts ist aktuell dringender.

Wir benötigen in unserem Land nicht nur einen politischen Neuanfang, neues, ehrliches Personal, wir benötigen auch eine neue und breite politische Bildung und Beteiligung aller Bürger an der Demokratie und unserer Gesellschaft.

Das kann nur eine frische und breitaufgestellte Bewegung bewirken, wie sie dieBasis darstellt.

Zukünftige politische und gesellschaftliche Visionen:

Ich kann meine politischen und gesellschaftlichen Visionen für DE und die ganze Erde nicht in 200 Worten wiedergeben, die Aufgaben für uns Menschen auf diesem Planeten für ein gemeinsames, friedliches, achtsames und natürlich-nachhaltiges Zusammenleben sind gewaltig, und umfassen alle Bereiche unserer Existenz, wie:

  • Gesundheit allen Lebens
  • Potenzialentfaltung, Bildungssystem
  • Wirtschaft / Produktionsabläufe / Handel
  • Lebensräume
  • Sozialsysteme
  • Politik / Verwaltung
  • Rechtssystem
  • Geldsystem
  • Medien

Fast überall handeln wir heute national und weltweit gegen unsere menschliche Natur, gegen die Natur allgemein, und damit gegen fast alles, was ein förderliches Leben und Zusammenleben auf dieser Erde möglich macht.

Viele Themen können wir in unserem Land und seinen Regionen anpacken und nachhaltig verbessern, Manches jedoch hat weltweite Dimensionen.

Deren Lösung darf jedoch nicht auf globale Organisationen delegiert werden, die demokratisch nicht durch die Bürger legitimiert sind, sondern muss national Lösungen zugeführt werden, und weltweit nur abgestimmt werden. Zentrale globale Machtbefugnis ist dabei unbedingt zu verhindern.

Die Zeit für Reformen bestehender Strukturen ist vorbei, wir müssen völlig neu denken, Neues erdenken und erschaffen. Doch das kann nur von den Menschen ausgehen und angepackt werden, niemals durch globale Strukturen von „oben“ nach „unten“.

Wer ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie ich mir unsere Welt im Idealfall vorstelle, der möge sich den Film „Das Manifest der neuen Erde“ ansehen.

Meine Schwerpunkte:

Wir haben in den letzten Jahrzehnten erlebt, wie der wirtschaftlichen Globalisierung zunehmend die politische Globalisierung folgt. Diese politische Globalisierung hat jedoch fatale Auswirkungen auf unser Zusammenleben in dieser Welt.

Die Verflechtung von Wirtschaft, Finanzwesen und Politik führt weltweit zu ungeheuren Finanz- und Machtkonzentrationen, die fast ungehemmt in die nationale Politik der einzelnen Staaten eingreift. Die nationalen Gesellschaftsstrukturen werden massiv untergraben oder beschädigt, der Einfluss der Bürger auf nationale Politik und ihr Lebensumfeld schwindet dramatisch.

Diese Strukturen können nur durch eine völlige neue gesellschaftliche Ausrichtung durchbrochen werden, die darauf basiert, dass die grundlegenden Bereiche unseres Lebens wieder voneinander getrennt werden.

Rudolf Steiner hat einmal dafür die Grundlagen in Deutschland geschaffen – soziale Dreigliedrigkeit.

Wirtschaftsleben, das Rechtswesen und der geistig-kulturelle Bereich müssen getrennt und neu organisiert werden.

Ich bin keine explizite Expertin auf einem Gebiet, mir sagt man eine breitgefächerte und tiefgründige Allgemeinbildung nach, die wohl daraus resultiert, dass ich seit der Jugend mich in viele politisch-gesellschaftliche Bereiche intensiv eingelesen habe, über eine rasche Auffassungsgabe verfüge, und in meinem Beruf auf ständiges Lernen angewiesen bin.

Doch 3 Themen interessieren mich ganz besonders, die so fundamental unser Leben beeinflussen, und heute nicht auf die Entfaltung des umfänglichen Potentials eines jeden Menschen ausgelegt sind, sondern auf schlichtes Funktionieren.

Schul-Bildung: Im Kontext unseres Bildungssystems wird gern über das System und Geld gestritten, jedoch nicht über das eigentlich Essenzielle – Inhalte und Methoden! Es ist unwichtig, ob wir ein Zwei- oder Dreigliedriges- oder Gesamtschulsystem haben, wir benötigen neue Methoden und Inhalte, damit wieder Kinder die Schulen verlassen, die gelernt haben, ihr Potential zu finden, die gelernt haben komplexe Themen umfänglich zu beleuchten, die Streitkultur und Achtsamkeit gelernt haben, die über die Grundlagen unserer natürlichen Anbindung an diese Erde und die Komplexität unseres eigenen genialen Körpers etwas gelernt haben, Strukturen ihrer Gesellschaft umfänglich kennen, und frei von jeglicher Ideologie zu Individuen heranwachsen, die integraler Bestandteil der Menschen-Gemeinschaft sein können.Dann kann der ungesunde Leistungs- und Funktionsdruck wieder weichen, wir hätten gesündere und motiviertere Menschen, würden die absurde Parallelwelt der Nachhilfesysteme beenden können.

Medizin / Gesundheitssystem: In der Medizin setzt sich fort, was bei der Schulbildung beginnt – Funktionsdenken. Wir Menschen sind komplexe Wesen, bestehend aus Körper, Geist und Seele. Unser Gesundheitssystem betrachtet diese Einheit nicht, unterschlägt einige Aspekte komplett. Wir haben eine Symptom-Medizin, die Funktion wiederherstellen will. Das beginnt bereits im Medizin-Studium, wo Inhalte zunehmend unter Einfluss der Pharmaindustrie stehen. Wir benötigen völlig neue Ansätze, um dem Menschen in seiner Komplexität und Genialität gerecht zu werden.

Dazu ist in erster Linie eine absolute Wahlfreiheit der Behandlungs-Methoden nötig, aber auch eine vollkommene Umschichtung der Arzt-Strukturen. Viele körperliche Krankheiten sind heute Folge psychischer Belastungen und langwieriger falscher Lebensweise. Beratung und Psychologie benötigen einen größeren Stellenwert. Das muss nicht zwangsweise zu höheren Kosten führen, denn parallel entfallen damit viele Arztbesuche, weil es erst gar nicht zu den heute bekannten Symptomen kommt, und viele medikamentöse Behandlungen entfallen werden.Für Medizin und Wissenschaft muss gelten – unabhängig von Politik und Industrie!

Wirtschaft/Handel, Landwirtschaft, Ökologie: Ein höchst komplexes Thema, zu dem ich hier nur Stichpunkte anfügen kann.Unzweifelhaft müssen wir unser Wirtschaftssystem national und weltweit neu denken – reines Wachstumsdenken und globales Konzerndenken sind gegen die menschliche Vernunft und Natur und jeden nachhaltigen Ansatz gerichtet.Es wird dafür viele Ideen und Wege geben müssen, nur ein Punkt ist dabei entscheidend – es muss von unten durch die Menschen in ihren Regionen, Ländern und Gesellschaften ausgehen, niemals von oben global gesteuert! Diese neuen Strukturen müssen alle Aspekte umfassen, wie

  • Art der Produktion (nachhaltig, werterhaltend, am Gemeinwohl orientiert; der  ökologische Kreislauf muss geklärt sein, bevor etwas produziert/importiert werden darf)
  • Art des Handels (frei und fair, weniger global, mehr regional)
  • Steuersysteme (weniger die Arbeit besteuern, Gewinn am Ort der Wertschöpfung besteuern - unabhängig vom Firmensitz)
  • Infrastruktur muss frei von privatwirtschaftlichem Einfluss sein
  • der Staat muss sich aus der Wirtschaft zurückziehen, nur für klare und transparente  Rahmenbedingungen sorgen
  • dazu gehört ein neues Geldsystem
  • dazu gehört der Mut, heutige Systeme und Institutionen ggf. in Frage zu stellen, wie  die EU, wenn sie diesen neuen Wegen mit ihren festgefahrenen Strukturen und  kontraproduktivem Verteilungsdenken im Weg stehen.

Kontakt

Schreiben Sie mir, wenn Sie Fragen haben:

ulrika.schoellner@diebasis-bayern.de 
https://kandidaten.diebasis-bayern.de/ulrika-schoellner